Wer sich in eine immersive Welt stürzt, sollte nicht vergessen: Die reale Welt ist immer noch da und das kann Gefahren in sich bürgen. Bei professionellen VR-Brillen wie der Meta Quest wird oft eine Sicherheitszone eingeblendet, die darauf hinweist, dass man sich in einer realen Umgebung befindet. Doch nicht alle nutzen solche Geräte. Auf dem Markt gibt es einfache Lösungen – etwa Plastikbrillen oder Pappkisten, in die man sein Smartphone steckt. Auch mit diesen einfachen Mitteln kann man tief in eine virtuelle Welt eintauchen – und dabei alles um sich herum vergessen. Doch genau das ist die Gefahr: Man kann die reale Umgebung übersehen, der Ton kann zu laut sein, und bei langem Einsatz fehlt oft genug Sauerstoff – was Schwindel oder Benommenheit verursachen kann. Besonders wenn mehrere Menschen gemeinsam in einer realen Umgebung sind, kann es passieren, dass man diese Personen nicht mehr wahrnimmt. Um darauf aufmerksam zu machen, dass man sich selbst und die anderen im Umgang mit immersiven Medien nicht aus den Augen verlieren sollte, haben die Studierenden des 6. Semesters einen leisen, aber wirksamen Vorspann entwickelt. Er wird vor jeden immersiven Inhalt geschnitten – als sanfte, fast selbstverständliche Erinnerung: Schütze doch und andere, bei dem Genuss von Immersiven Filmen.
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Mediendesign-Studierende der Hochschule Hannover entwickeln Trailer für das Bewusstein im virtuellen Raum.